September 26, 2017

Deutschland ist seit Jahren stets ein heißer Kandidat, wenn es um den Titel des Reiseweltmeisters geht. Die klassischen Reiseziele der Deutschen wie beispielsweise die Alpen, die iberische Halbinsel und auch die Balearen lassen häufig vergessen, dass es auch über uns – also nördlich des Nordens – viele sehenswerte Orte gibt.

Von Regengolf und glücklichen Eismenschen

Wir kennen sie alle: Diese Vergleiche, die einem zeigen sollen, dass nicht jedes Klischee des europäischen Nordens zutrifft: In Rom regnet es mehr als in London und nicht Paris, sondern Stockholm ist die Stadt der Verliebten und das, obwohl es keine Sonne zum Glücklichsein gibt. Ob nun Stadt der Liebe oder nicht, Glück ist in Stockholm keine Seltenheit. Zumindest dem Global Peace Index zufolge, bei dem Schweden auf einem guten neunten Platz rangiert (zum Vergleich: Wir Deutschen sind auf Platz 16). Die Schweden sind also friedliche Menschen und friedliche Menschen sind glückliche Menschen!

Doch wer nun glaubt, die sonnenverwöhnten und Siesta-verrückten Mittelmeerstaaten belegen die vorderen Plätze, der fehlt. Verschneit, kalt und scheinbar vollkommen mit sich im Reinen kommen die Plätze 1 und 2 daher: Island und Dänemark. Wer könnte es ihnen auch verübeln? Schließlich verbleiben von einem isländischen Bruttojahreseinkommen ganze 74% im eigenen Portemonnaie. Aufgrund der doch deutlich geringeren, bei uns üblichen 60% wird somit aus einem neugierigen Blick gern auch mal ein neidisches Schielen von uns Deutschen gen Norden.

Und was ist nun mit dem Wetter im königlichen Großbritannien? Es scheint, als würden selbst die Inselbewohner es durchaus tauglich für Outdoor Aktivitäten halten. Wie sonst ließe sich erklären, dass auf jedem einzelnen Golfplatz immerhin knapp 20.000 Briten spielen? Das ist nur ungefähr ein Sechstel der Golfbegeisterten, die sich bei uns das Grün teilen! Als bekanntester Szenesport der jungen Generation freut das mit Sicherheit die irischen Nachbarn, denn mit über 88% der Bevölkerung unter 65 Jahren sind sie das jüngste Volk des europäischen Nordens.

“Norden – it’s hot!“

Im Jahr 2013 haben 2,15 Millionen Deutsche glücklicherweise den Mut aufgebracht, dieses angeblich so kalte, triste und teure Niemandsland zu erkunden und gewiss wurden nicht wenige von Ihnen positiv überrascht – Tendenz steigend. Die Temperaturen mögen daher niedrig sein, die Lust auf den Norden jedoch heißer denn je.

So anders ist der Norden
Quelle: TUI Ferienhaus

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