Pauschalurlaub versus Aktivurlaub
Juni 8, 2010 on 4:21 pm | In Allgemein | wong it! | 3 Kommentare
Drei einsame Palmen schaukeln im Wind. Alle Liegen am Pool sind bereits seit 6:30 Uhr mit grellbunten Handtüchern und zerlesenen Liebesromanen belegt. Die Besitzer rösten in der Sonne, stehen in der meterlangen Schlange an der Waikiki-Bar, in der Hoffnung eine lauwarme Cola zu ergattern oder vergnügen sich beim Aqua-Aerobic-Kurs mit als Clowns kostümierten Animateuren.
So oder so ähnlich sehen sie aus, die Urlaubserinnerungen der Pauschaltouristen an unzähligen Stränden an Mittelmeer und Adria. Glücklicherweise teilt eine wachsende Anzahl von Menschen diese Vorstellung von Urlaub nicht mehr, sondern geht bei der Urlaubsgestaltung neue Wege: Man muss dafür nicht mehr halb so weit fahren, kann aber mindestens doppelt soviel erleben: Aktivurlaub heißt der neue Trend, der immer mehr junge und junggebliebene Menschen begeistert.
Man muss sich nicht in vollgestopfte Ferienflieger zwängen, sondern kann beispielsweise im nahe gelegenen Nachbarland Österreich einen Abenteuerurlaub verbringen, der mehr zu bieten hat als All-Inclusive-Büffet und Aqua-Aerobic. Besonders das Ötztal in Tirol ist das Ziel vieler Erlebnisreisen, denn dort kann man auf verhältnismäßig kleinem Raum die unterschiedlichsten Outdoor-Aktivitäten ausprobieren. Je nach persönlichen Vorlieben und Risikofreudigkeit der Aktivurlauber kann man sich im Ötztal zu Wasser, in der Luft, den Felswänden und Schluchten, Wäldern sowie Ski- und Snowboardhängen vergnügen.
Abenteuerurlaub der Superlative im Ötztal
Erlebnisreisen stehen zurzeit derart hoch im Kurs, dass im österreichischen Ötztal gerade ein riesiger Outdoor-Park entsteht. Dieser bietet Abenteurern an einem zentralen Ort Ski -, Snowboard- und BMX-Wasserschanzen, einen Trampolin- und Slackline-Park, einen Badesee und weitere Highlights. Mit integrierten Übernachtungsmöglichkeiten ist dieser AREA 47 genannte Outdoor Park ein Abenteuerspielplatz für Aktiv-Urlauber.
Bei so einem Abenteuerurlaub sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Egal, ob man sich eine Woche lang nur einer Aktivität widmet und beispielsweise bei einer mehrtägigen Rafting-Tour durch Stromschnellen und Schluchten navigiert, oder ob man ganz verschiedene Aktivitäten zu seiner individuellen Erlebnisreise zusammenstellt: Beim Canyoning, Klettern, Mountainbiken oder Wandern in der wilden Natur Österreichs entstehen sicher Urlaubserinnerungen, die der Pauschaltourismus nicht zu bieten hat.
Extremsport rockt
Juli 31, 2008 on 8:56 am | In Gesundheit | wong it! | 4 KommentareDer Kick lauert überall. Nicht nur im Job sucht der moderne Mensch die Herausforderung, sondern auch in der Freizeit. Abwechslung und Spaß stehen dabei ganz oben. Für manch einen scheint ein „normaler“ Fitnesscenter-Besuch nicht mehr auszureichen und viel zu langweilig zu sein, um den Druck und den Stress des Alltags loszuwerden. Extremsportarten liegen daher immer noch stark im Trend, auch wenn der Hype schon Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts begann.
Extremsportler wollen sich abheben und an die eigenen physischen und psychischen Grenzen stoßen. Aber vor allem suchen sie den Kick. Dieser Nervenkitzel wird durch eine erhöhte Adrenalin-Ausschüttung ausgelöst. Ab einem gewissen Niveau kann sich das Stresshormon Adrenalin sogar in Glücksgefühle umwandeln. Nämlich dann, wenn sich das Gefühl einstellt, die eigenen Ängste bezwungen zu haben. Welche Extremsportart jedoch den nötigen Nervenkitzel und den Adrenalinkick ausmachen, ist höchst subjektiv. Zumeist werden jedoch Canyoning, Klettern, Rafting, Bungee-Jumping, Kite-Surfing und viele weitere darunter verstanden. Des Weiteren liegt ein Reiz der Extremsportart darin, dass sie oftmals in atemberaubend schöner Naturlandschaft ausgeübt werden.
Beim Canyoning gibt es diverse Schluchtenarten an denen man sich ausprobieren kann. Zumeist wird eine Schlucht von oben nach unten begangen, auch wenn es früher oft anders herum ausgeübt wurde. Canyoning ist nicht ausschließlich eine Extremsportart, sondern auch eine so genannte Erlebnissportart. Es geht nicht nur um den Kick, sondern vor allem um Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen, das Eintauchen in fantastische Naturgebiete und einmalige Erlebnisse. Denn Schluchten werden des Öfteren von Naturkatastrophen wie Hochwasser heimgesucht, so dass ihre Beschaffenheit und Erscheinung nicht konstant sind und demzufolge immer wieder zum Staunen über die Veränderungen einladen.
Fazit:
Extremsportarten sind nicht jedermanns Sache. Wer sie jedoch einmal ausprobiert hat, kann nicht genug davon kriegen.
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