Wellness im Whirlpool – wie “Scarface” höchstpersönlich
Juli 21, 2008 on 11:01 am | In Gesundheit | wong it! | 3 KommentareWhirlpools wirken verrucht teuer – nicht umsonst sitzt Al Pacino im Film “Scarface” gerade dann im Whirlpool, als deutlich gemacht werden soll, dass sein Erfolg als Gangster ihn langsam dekadent macht.
Doch heutzutage muss man nicht mehr das Einkommen eines Mafia-Bosses haben, um auch einmal so richtig schön im Whirlpool fläzen zu können. Möglichkeiten in den Genuss des Blubberns zu kommen, gibt es viele: Zum einen sind da die Spaß- und Erlebnisbäder, die es seit ein paar Jahren in allen größeren Städten gibt. Wenn es aber mal wirklich entspannend und vielleicht auch romantisch werden soll, gibt es sicher ein luxuriöses Hotel in der Nähe, in dem sich ein entspanntes Wellnesswochenende, mit allem was dazu gehört, verbringen lässt.
Ein wirklich privates Whirlpool-Erlebnis garantiert allerdings nur ein eigener Whirlpool. Durch die Möglichkeiten des Internets lässt sich der Traum vom privaten Badeglück ganz einfach von zu Hause aus erfüllen: Einen entsprechenden Onlineshop für Whirlpools besuchen, sich das passende Modell – hier besteht die Qual der Wahl allein schon darin, sich zu entscheiden, ob draußen (Aussenwhirlpool) oder drinnen (Indoor-Whirlpool) geplanscht werden soll – aussuchen und warten. Eine Klempner-Ausbildung ist nach Eintreffen des Objektes der Begierde glücklicherweise auch nicht nötig, da auch die Montage von der entsprechenden Firma geleistet wird. So kommt das eigene Bad dem Status einer Wellness-Oase schon deutlich näher.
Ein Argument, um die zugegebenermaßen doch schon größere Investition vor dem eigenen Gewissen oder erstaunten (und sicher auch etwas neidischen) Freunden und Verwandten zu rechtfertigen, sind die gesundheitlichen Aspekte eines Whirlpools. Bei Rücken- oder Gelenkschmerzen tut die leichte oder auch intensivere Wassermassage durch die Düsen einfach nur gut…
Tipp:
Sie müssen ja niemanden verraten, dass der eigentliche Spaß aber eben doch in den blubbernden Blasen besteht!
Zweiter Tipp:
Bestellen Sie doch gleich mal eine Sauna dazu – dann macht der Whirlpool gleich noch mehr Sinn
… und noch mehr Hotelsterne!
Dezember 1, 2006 on 11:23 am | In Allgemein | wong it! | Keine KommentareHeute ist mal wieder so ein Berliner Tag – ich denke an das Wochenende und könnte mir durchaus vorstellen mich mal wieder so richtig verwöhnen zu lassen – und zwar das volle Programm! Sauna, Wellness, Massagen und hinterher noch ein kulinarisches Wunderwerk, damit der Wein auch gut schmeckt…
Nichts leichter als das! Einfach ein 4-Sterne Superior Hotel buchen und schon ist man auf der Seite der wirklich relaxten Individuen, für die Yoga Lebensqualität und Wellness wie die Luft zum Atmen ist. Mit Tiefenentspannung im großen Zeh lassen sich nämlich die wirklich großartigen Meisterleistungen im täglichen Leben einfacher meistern.
Ein 4-Sterne Superior City Hotel ist für so einen kurzen Erholungsaufenthalt wie geschaffen… man will einfach nur zwei Tage abschalten, dabei vielleicht noch ein wenig shoppen am Abend sollte mein Hotel in Berlin nicht weit weg von eventuellen Kulturveranstaltungen wie Konzerten, Opern etc. sein.
Was erwartet einen jedoch bei einer derartigen Hotelklassifizierung?
Die Zimmer sind zwischen 16m² und 22m² groß und an alle erdenklichen Kleinigkeiten, die das Leben luxuriös gestalten, ist gedacht: Nur ist eben alles ein bißchen weniger und kleiner als in einem 5-Sterne Hotel. Normalweise sollte das einem aber nicht auffallen und wenn doch, dann hat man schon einige 5-Sterne Hotels gesehen und braucht sich nicht in 4-Sterne Hotels herumtreiben, wenn man selbst in einer derartigen Luxusumgebung immer noch was zum meckern findet. Auffallend ist jedoch tatsächlich, dass in 4-Sterne Hotels die Rezeption “nur” 18 Stunden besetzt ist und das die personalisierte Begrüßung, wie auch ein qualifizierter IT-Support in der Regel wegfällt. Das größte Manko aus meiner Sicht ist die minimierte Fassung des Roomservice in 4-Sterne Hotels: So kann man es normalerweise in einem derartigen Etablissement nicht erwarten 24 Stunden rund um die Uhr versorgt zu werden, da der Roomservice, was Speisen anbelangt, in aller Regel bis 22 Uhr beschränkt ist. Wer Durst hat: Getränke bekommt man glücklicherweise 24 Stunden rund um die Uhr und das ist auch gut so, denn der ein oder andere Solo-Absacker auf dem Hotelzimmer kann einen vor lästigen Bekanntschaften, die in Hotelbars zu später Stunde schon mal auf den Plan treten könnten, bewahren…
Zuletzt noch: Laut Klassifikationsgrundregeln braucht angeblich das Personal nicht unbedingt mehrsprachig sein. Das kann ich mir jedoch bei einem 4-Sterne Hotel in aller Regel nicht vorstellen, da in derartigen Unterkünften normalerweise ein internationales Publikum absteigt. Viel Spaß beim nächsten Wochenendtrip!
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