Klassenfahrten mit kulinarischen Entdeckungen Teil 1

Juni 18, 2010 on 10:34 am | In Ausflugstipps | wong it! | 1 Kommentar

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, heißt es von alters her. Die Vielfalt der Reiseangebote unter schulfahrt.de bietet natürlich auch eine Vielfalt an kulinarischen Entdeckungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands und Europas. Neben Architektur, Kunst und Historie, gehören auch Essen und Trinken zur Kultur einer Region. Deshalb Augen, Nasen und Münder auf und neben oder nach Stadtrundgang, Museumsbesuch oder sportlicher Aktivität, ran an z.B. die tollen Fischgerichte an Nord- und Ostsee, die Currywurst in Berlin, die Weißwurst in Bayern, Thüringer Klöße, Käse und Schokolade in der Schweiz, Böhmische Knödel, Polnische Pilzgerichte, Russische Pelmeni, Pasta und Basilikum in Italien, Tapas in Spanien… oder wo immer in Europa Sie Ihre Klassen-, Kurs oder Studienfahrt auch hinführt. Wir reisen auf unserer kulinarischen Klassenfahrt heute unter anderem an Nord- und Ostseeküste, nach Berlin, Frankfurt am Main, Thüringen und Dresden. In einer losen Folge stellen wir Ihnen weitere kulinarische Ziele und regionale Spezialitäten von Polen über Böhmen und Österreich bis zur Schweiz vor. Gefolgt von Italien, Frankreich und Spanien.

Fisch muss man frisch essen, am besten dort, wo er gefangen wird, in diesem Fall an der Nord- und Ostsee. Ein besonderes Erlebnis auf einer Klassenfahrt nach Hamburg kann der Fischmarkt in Hamburger-Altona sein. Allerdings heißt es hier früh aufstehen, wer was erleben will! Die Händler sind nicht auf den Mund gefallen und bieten lautstark ihre Fischbrötchen, Scholle auf Labskaus, Hamburger Aalsuppe oder ihre würzigen Rollmöpse an und laden zum Kosten ein. Auf Helgoland oder Sylt sollte man unbedingt die Hummersuppe kosten und bei der Erkundung der Hallig Hooge und Amrums ist eine Krabbenfangfahrt mit Krabbenzubereitung und –essen eine tolle Sache.

Entlang der Ostsee erwarten Sie Kieler Sprotten und Holsteiner Muschelsuppe, mecklenburgische Aalsuppe oder Greifswalder Aal in Aspik. In Stralsund wurde 1871 von Johann Christian Friedrich Wichmann, den Betreiber einer Konservenfabrik in Stralsund, der Bismarckhering erfunden. Und natürlich erfährt der interessierte Besucher und Fischverkoster in den einschlägigen Museen, wie z.B. im Meereskundemuseum in Stralsund alles Wichtige über Fischfang und Verarbeitung Früher und heute. Im Ozeaneum in Stralsund und im Sea-Life-Center am Timmendorfer Strand kann man nachempfundene Küstengewässer erkunden und erfährt Wissenswertes über den vielleicht gerade verzehrten Fisch.

Klassenfahrten nach Berlin erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Hier gibt es ja auch Entdeckungs- und Erlebnismöglichkeiten ohne Ende. Ob Naturkundemuseum, Zoo oder Tierpark, Mauermuseum, Reichstag, Regierungsviertel, Pergamonaltar und Nofretete, Fernsehturm oder Synagoge… Nach diesen vielen Eindrücken, nun eine Currywurst oder eine Boulette. Herta Heuwer soll am 4. September 1949 erstmals an ihrem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg eine gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestersauße sowie weiteren Zutaten serviert haben.

Wenn Sie schließlich in Frankfurt am Main lange genug auf den Pfaden der deutschen Demokratie gewandelt sind, kehren Sie doch mal ein in eines der zahlreichen Apfelweinlokale in Frankfurt Sachsenhausen. Hier erwartet Sie das Nationalgetränk der Apfelwein oder Ebbelwoi oder auch liebevoll Stöffche genannt. Für Schüler natürlich mit Mineralwasser gespritzt. Dazu isst der Gast entweder Salzgebäck, wie frische Brezeln oder traditionell Gepökeltes und Gekochtes, wie Haxe, Rippchen, Handkäs‘ mit Musik, Würste oder Grüne Soße zu Eiern, Fleisch, kaltem Braten oder Kartoffeln. Ein deftig, kräftiges Geschmackserlebnis.

In Thüringen gehört die Bratwurst zum Kulturgut und da Thüringer Bratwurst eine geschützte geografische Angabe ist, darf sie also auch tatsächlich nur dort hergestellt werden. Mindestens 51% der Zutaten müssen aus der Region kommen. Nach Wandern, Schwimmen, Skifahren oder Minigolf rings um Friedrichroda, Oberhof  oder Zella-Melis im Sportland Thüringen schmeckt sie einfach wunderbar. Alles Wissenswerte über die Thüringer Bratwurst erfährt man im Bratwurstmuseum in Holzhausen. Thüringer Klöße aus Kartoffelteig isst man nicht zur Bratwurst, sondern eher zu einem deftigen Braten. Herstellung und Rezepte sind in jeder Region Thüringens, ja in jeder Familie, Kult und ein Geheimnis.

Dresden ist Kunst, Geschichte, Barock, Genuss… Semperoper, Frauenkirche, Gemäldegalerie, Grünes Gewölbe… Da braucht jeder Lehrer und Schüler mal eine Pause und etwas Leckeres zu Essen. In der Weihnachtszeit ist das seit 1450 natürlich der Dresdner Christstollen. Seine Herstellung kann man in der Schaubäckerei auf dem Dresdner Striezelmarkt beobachten oder bei einer Backstubenführung in der Bäckerei Dr. Quendt. Dort wurden übrigens die Dominosteine erfunden. Wenn es keinen Dresdner Christstollen gibt, lässt man sich im Café ein Stück Dresdner Eierschecke schmecken. Ein besonderes Erlebnis ist eine Wanderung durch die Weinberge vor den Toren Dresdens. Dabei erfahren die Wanderer interessante Details über den hiesigen Weinanbau. Ein Besuch im Weingutmuseum in der Hofloßnitz in Radebeul und/oder ein Besuch des ersten Erlebnisweingutes in Europa Staatsweingut Schloss Wackerbarth, sollten unbedingt im Reiseplan für Dresden stehen. Und wer übrigens etwas Leckeres mit nach Hause nehmen möchte, kann in der Schokoladenmanufaktur Dresden seine eigenen Pralinen herstellen.

Wie empfehlen allen Schülern und Lehrern einmal über eine Klassenfahrt in die genannten Regionen nachzudenken. Natürlich lohnen sich Berlin, Dresden, Frankfurt und Co auch für einen individuellen Urlaub zu zweit oder mit der Familie. Lassen Sie es sich schmecken!

Ganz oben: Eine Klassenfahrt in die Hauptstadt – Berlin für jeden Geschmack

Januar 11, 2010 on 4:31 pm | In Kurzurlaub, Urlaub | wong it! | 1 Kommentar

Wenn man von den derzeitigen Entwicklungen im Fußball einmal absieht: Berlin steht ganz oben auf der Liste. Und mit einer Klassenfahrt in die pulsierende Metropole können Sie nur gewinnen, denn Berlin ist immer und nicht nur eine Reise wert.

Hier verbindet sich Geschichte zum Anfassen mit den Errungenschaften der Moderne. Kaum eine andere Stadt strahlt mit so viel Abwechslung in Geschichte, Kunst und Kultur. Mit Sehenswürdigkeiten an allen Ecken empfiehlt sich eine Klassenfahrt nach Berlin als gelungene Ergänzung zum schulischen Unterricht, die neben spannenden kulturellen Highlights auch unendliche Möglichkeiten zum freudigen Zeitvertreib bietet – für die Älteren locken z.B. zahlreiche Discotheken, besondere Lokalität auf der Klassenfahrt ist der D-light Club – ein Club nur für Schulgruppen.

Die lebendige Metropole zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Schiff entdecken: In der liebenswerten Hauptstadt gibt es viel zu sehen und noch mehr zu entdecken. Angefangen am Brandenburger Tor, dem berühmten Zeichen Berlins, über den Gendarmenmarkt, einen der schönsten Plätze Europas, bis in den Zoologischen Garten – und das ist natürlich längst nicht alles! Alexanderplatz, das KDW, Fernsehturm, die Museumsinsel, der Potsdamer Platz oder gleich nebenan der Bundestag mit seiner Glaskuppel – einmal bitte Luft holen – und weiter geht es mit vielen interessanten Museen, wie dem Pergamonmuseum, dem Mauermuseum am Checkpoint Charlie oder dem Jüdischen Museum. Auch möglich: das Olympiastadion, Madame Tussauds, das Zeiss-Planetarium und und und – die Liste an Sehenswertem will kaum enden.

Mal kurz nach Berlin: Mit dem Reisebus oder per Bahn schnell erreichbar, bietet sich Berlin auch für eine Kurzreise an. Schon zwei Tage in der Weltstadt sind ein echtes Highlight, das sowohl SchülerInnen als auch deren LehrerInnen und BetreuerInnen in einzigartiger Erinnerung bleiben wird. Aber es lässt sich eben nicht verheimlichen: Auch nach einer zweiwöchigen Berlinreise wird das Potenzial der Stadt noch lange nicht ausgeschöpft sein. Wer noch nicht da war, muss hin, und wer schon vom bunten Berliner Treiben gekostet hat, will es wieder!

Fest steht: Eine Klassenreise nach Berlin ist immer ein Gewinn! Doch bevor es losgehen kann, muss vorbereitet werden: Unterkunft finden, Busunternehmen buchen, ein ausgeglichenes Programm ausarbeiten, bei dem jeder auf seine Kosten kommt, usw. – die Organisation einer Schulfahrt ist eine große Herausforderung. Erleichterung bezüglich der Reisevorbereitung und Durchführung bieten Reiseveranstalter für Klassenfahrten, die aufbauend auf jahrelanger Erfahrung erfolgreich und europaweit Klassenreisen für Schulklassen ausrichten. Neben dem Erfragen von Bahnpreisen für Kleingruppen oder der Vermittlung eines Busunternehmens gehören auch die Wahl einer geeigneten Unterkunft sowie Programmvorschläge für Berlin zum Service des Veranstalters – hier können Sie sich individuell beraten lassen.

Also: Auf, auf in die Hauptstadt – denn: Berlin tut gut!

Summer in the city

Juni 30, 2009 on 3:52 pm | In Ausflugstipps | wong it! | Keine Kommentare

Es ist wieder einmal soweit: Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Temperaturen klettern langsam aber sicher aufwärts. Zeit sich einmal anzuschauen, was einem im Sommer in einer Großstadt wie Berlin eigentlich erwartet.

Peter Fox, einer der bekanntesten Berliner, beschreibt die Stadt im Sommer so:  „Sonne knallt, die Mülltonnen qualmen, unter den Linden heißt unter den Palmen. Die Luft steht, über mir schwebt der Smog. Ich bin Krebs, werd lebend gekocht.“
Wenn in der Mittagszeit auf den Straßen die Hitze flimmert und in der S-Bahn mal wieder die Klimaanlage ausgefallen ist, fragt man sich doch hin und wieder,  warum man sich die Großstadt-Sauna im Sommer eigentlich antut.

Nichtsdestotrotz hat Berlin auch im Sommer viel Schönes zu bieten. Wer weiß, wo er suchen muss, findet noch immer ein kühles Fleckchen. Berlin im Sommer, das sind auch laue Abende in Straßencafés, erfrischende Freibad-Besuche Cocktails in der Strandbar und Grillen im Mauerpark. Und nicht zu vergessen fröhliche Touristen mit Sonnenhut und Turnschuhen, die geschäftig alles fotografieren, was ihnen vor die Linse kommt.

Und nicht nur für Touristen gibt Berlin im Sommer einiges an Fotomotiven her. Auch die Berliner sollten ab und an mit der Kamera losziehen, um ein paar Stadt-Eindrücke festzuhalten. Die schönsten Schnappschüsse kann man sogar mit einer Designfolie auf sein Notebook oder sein Handy bringen. Und sicher wird sich jeder trotz Hitze, Smog und stinkender Mülltonnen spätestens im November wieder wehmütig an den schönen Sommer in Berlin zurückerinnern.

Checkpont-Charlie, Currywurst & Weihnachtsmärkte…

Dezember 18, 2008 on 9:13 am | In Ausflugstipps, Kultur | wong it! | Keine Kommentare

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ freuen sich die Schüler auf dem Weg zur Klassenfahrt nach Berlin, denn die Hauptstadt Deutschlands ist in den letzten Jahren ein begehrtes Reiseziel sowohl für Jung, als auch für Alt geworden, gerade weil die Stadt so vielfältig ist.

Klassenfahrt nach Berlin | Checkpoint CharlieSo bietet Berlin neben den vielen bekannten historischen Sehenswürdigkeiten wie der Berliner Mauer, dem Checkpoint Charlie und dem Reichstag noch viel Kultur, Theater, Kabarett und Musik. Auch die Architektur der Stadt – wo Moderne auf ältere Baustile trifft – ist außergewöhnlich. So kann man beobachten, wenn man vor einem atemberaubenden Bauwerk des Klassizismus, sich hinter einem ein Gebäude der Zeitgenössischen Architektur mit verspiegelter Glasfront befindet, oder mehrere Epochen in einem Bauwerk vereint sind.

Dazu entwickelte sich Berlin in den letzten Jahren zu einem wieder erwachten Schmelztiegel für Mode und Zeitgeist, der einen sicher begeistern wird, wenn man eine Klassenfahrt nach Berlin unternimmt.
Bei Schulfahrten nach Berlin bietet es sich an die den Filmpark Babelsberg in Potsdam zu besichtigen und seinen Stars von GZSZ bei den Dreharbeiten über die Schulter zu schauen, oder sich im Quatsch Comedy Club in der Friedrichstraße vor lauter Lachen kringelig zu lachen.

Auch sollte man, wenn man schon mal in Berlin zu Besuch ist die „landestypischen“ Gerichte – den Döner und die (Berliner) Currywurst – , die in Berlin erfunden worden sind, ausprobiert haben. So findet sich noch immer der Konnopke’s Imbiss in der Schönhauser Allee, der dafür bekannt ist die Berliner Currywurst ausgetüftelt zu haben. Leider ist mittlerweile der Stand der Erfinderin der weltweit bekannten Currywurst am Stuttgarter Platz nicht mehr in Betrieb. An seiner Stelle findet man heute eine kleine Gedächtnistafel, die an Herta Heuwer erinnert.

Zudem ist im Winter die Stadt von wunderschönen Weihnachtsmärkten übersät, die einen Duft von Lebkuchen, gebrannten Mandeln, heißen Maroni und Glühwein verbreiten und sich ein unvergessliches Lichtspiel in der ganzen Stadt ausbreitet und die Vorfreude auf Weihnachten schier unerträglich macht.

Fazit:
Auf nach Berlin auf Klassenfahrt – kaum eine Stadt ist spannender!

Party: Berlin im Planungsstress

November 21, 2008 on 12:48 pm | In Allgemein | wong it! | 1 Kommentar

Zur Planung einer Party oder einer kleinen privaten Feier im Freundeskreis bedarf es einiger Vorbereitungen. Diese stellen sich meist als aufwändiger heraus als gedacht. Eine passende Location muss gefunden werden, die Einladungen verschickt und last, but not least: Speisen und Getränke vorbereitet werden. Je nach Anzahl der Gäste kann das zu einem zeitraubenden Desaster ausarten. Man sollte daher immer alles im Blick haben und vor allen Dingen: Zeitig mit der Planung beginnen. Was bei der Partyplanung die Stressfaktoren deutlich reduzieren kann, ist ein engagierter Partyservice. Berlin hat davon so einige im Angebot. Auch hier spielt jedoch wieder das pünktliche Ankündigen des Events eine Rolle. Zwei Stunden vor Eintreffen der ersten Gäste kann einem auch kein professionelles Catering-Team mehr helfen.

Partyservice in Berlin bedeutet stressfrei feiern

In Berlin zu feiern bedeutet, eine Party zu schmeißen, die den Gästen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Im positiven Sinne, natürlich. Kleine Pannen mögen zwar im Nachhinein durchaus charmant wirken, gefährden aber im passenden Moment nicht nur die Nerven der Gastgeber, sondern auch die Stimmung der Partygesellschaft. Damit sich die Verantwortlichen der Feier auch mal zurücklehnen und genießen oder am lustigen Treiben teilnehmen können, kümmert sich ein Partyservice in Berlin um die organisatorischen Details. Die erfahrenen Partyspezialisten wissen mit ausgefallenen Heizplatten ebenso souverän umzugehen wie mit schwierigen Gästen. Routiniert lösen sie jedes Problem, während dies der Heiterkeit keinen Abbruch tut.

Fazit:
Einen Partyservice in Berlin zu finden stellt heutzutage kein Problem mehr da. Aus der breiten Fülle von Angeboten eine Auswahl zu treffen, vermutlich eher. Eine Alternative dazu ist es, eigene Anfragen im Internet zu stellen. Lassen Sie den Partyservice Berlin einfach zu sich nach Hause kommen!

Urlaubsland Deutschland – Aktuelle Trends der Hotelbranche

Dezember 13, 2007 on 4:28 pm | In Ausflugstipps | wong it! | 24 Kommentare

Informationen zu aktuellen Trends der Tourismusbranche zufolge weist der Städtetourismus samt seinen Tagungen, Messen, Kongressen sowie kulturellen und sportlichen Highlights nach wie vor das größte Wachstumspotential auf.

Zudem ist der Wellness- und Gesundheitstourismus weiterhin ein ungebrochener Megatrend. Er wird in den kommenden Jahren – dem demographischen Wandel sei Dank – voraussichtlich von einer verstärkten Ausrichtung auf unsere „Best Agers“, die Generation 50plus, begleitet.

Durch das Gemeinschaftsprojekt “Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus“, durchgeführt von der Deutschen Zentrale für Tourismus, wurden kürzlich die Top Five der Entscheidungskriterien bei der Wahl des Urlaubszieles ermittelt. Neben der „Landschaft“, dem „Klima“ und den am Zielort vorhandenen „Erholungsmöglichkeiten“ gehören zu ihnen auch die „Atmosphäre am Urlaubsort“ und nicht zuletzt das „Image einer Destination“.

In dieser Hinsicht ist die Stadt Berlin ein herausragendes Erfolgsmodell. Das Image der kreativen, aufblühenden und weltoffenen Hauptstadt sitzt. Der Tourismus boomt, Berlin ist „the place to be“. Die Metropole gehört zu den attraktivsten Reisezielen weltweit und läuft anderen Städten seit Jahren den Rang ab. Berlin bietet Geschichte, Kultur und Erholungsmöglichkeiten im Überfluss – und verfügt zugleich über eine sehr vielfältige Hotellandschaft. Zahlreiche Berliner Hotels und Appartmenthäuser erfüllen die Ansprüche der Städtereisenden an ein Hotel in Berlin, Konferenzhotels mit technisch professionell ausgestatteten Konferenzräumen bieten einen für Seminare und Tagungen in Berlin geeigneten Rahmen. Günstige Tagesfahrten nach Berlin locken zahlreiche Wochenendurlauber in die Stadt, die sich in einer kleinen Boutique, einer luxuriösen Parfümerie oder in einem Accessoire-Geschäft mit exklusiven Mitbringseln eindecken.

Für das gesamte Urlaubsland Deutschland ermittelte der Qualitätsmonitor auch ein äußerst positives Resultat. Auf einer Skala von eins (äußerst begeistert) bis sechs (eher enttäuschend) bewerteten befragte Urlaubsgäste ihre Gesamtzufriedenheit mit durchschnittlich 1,8 Punkten. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Albrechtshof Hotels Berlin – eine Hotelkette für unterschiedliche Ansprüche

Dezember 15, 2006 on 9:10 am | In Allgemein | wong it! | Keine Kommentare

Und noch mehr Hotels… und zwar aus gegebenem Anlaß: Die Hotelgruppe Albrechtshof zeigt sich nach dem Relaunch ihres Webauftritts in einem, zwar nicht ganz neuen, dafür aber barrierefreien Gewand. Aus diesem Grund – und weil wir in unserer Reihe der Hotelklassifizierungen schon bei den 3-Sterne-Plus Hotels angelangt sind, wollte ich doch einfach mal einige einzelne Hotels dieser Kette näher vorstellen.

Als erstes wäre da das, der Gruppe den Namen gebende, City Hotel Albrechtshof in Berlin Mitte zu nennen:
Dieses ist spezialisiert auf Tagungen, Catering (beispielsweise für eine Weihnachtsfeier) und Reisegruppen, die sich mitten im politischen und historischen Zentrum Berlins aufhalten möchten. Nur wenige Minuten vom Gendarmenmarkt und dem Reichstag entfernt kann man dort sowohl als Kultur-, als auch als Shoppingtourist voll auf seine Kosten kommen!

Das nächste Objekt ist das barrierefreie Hotel Augustinenhof, dass über drei rollstuhlgerechte Tagungsräume und acht barrierefreie Hotelzimmer (nach DIN 18024/18025) verfügt. Für Rollifahrer ist hier also in jedem nur erdenklichen Sinne bestens gesorgt! Jugendhotel Berlin - Allegra

Und der dritte im Bunde ist das Jugendhotel Allegra, das sich ebenfalls in Berlin Mitte befindet. Das Hotel mit klassizistischer Fassade ist auf Städtetrips und Wochenendangebote spezialisiert und kommt auch den ungewöhnlichsten Wünschen von Reisegruppen gerne entgegen!

Das besondere an diesen drei 3-Sterne-Plus-Hotels ist ihre christliche Ausrichtung, die die Gruppe selbstverständlich verpflichtet einen Teil ihrer Gewinne an gute Zwecke zu spenden.

Wer also in Berlin verweilen möchte ist – je nach Anspruch und Reisewünschen – in einem dieser drei Hotels sicherlich gut aufgehoben!

Bildquelle

ArtFrance Berlin – junge Kunst aus Frankreich

Oktober 16, 2006 on 8:58 am | In Kultur | wong it! | Keine Kommentare

Es ist mal wieder ein Kulturtipp für die Hauptstadt zu vermelden – was anderes wäre mir ja auch kaum möglich, beschränkt sich doch mein Horizont leider auf die Tarifbereiche A und B der Berliner Innenstadt…
artfrance Die ArtFrance Berlin ist als Werkschau zahlreicher junger in Frankreich lebender Künstler gedacht. Organisiert wird sie von der Französischen Botschaft, dem Institut Français sowie von CulturesFrance in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau, dem Hamburger Bahnhof, c/o Berlin, dem Art Forum, den KunstWerken und zahlreichen anderen Kunstinstitutionen und Galerien in Berlin. Den zentralen Ausstellungsraum bietet der Martin-Gropius-Bau, wo man ca. 80 Gemälde junger Künstler aus den 1970er Jahren bis zum heutigen Tage in ungewohnter, alphabetischer Reihenfolge bewundern kann.
Eine breit angelegte Auswahl unterschiedlichster Themen und Stile macht den Rundgang um das erste Geschoß zu einer kurzweiligen Angelegenheit mit einigen Überraschungen. So gewinnen zahlreiche Künstler ihre Motive und Inhalte oftmals aus der omnipräsenten Medienwelt in Form von Werbung, politischer Überinformation oder gar Musikrichtungen, was ihnen zu einer sehr diesseitigen und subjektiven Ausrichtung verhilft. Damit wird der Kunstbetrachter in zahlreichen Fällen sehr direkt angesprochen, was einmal mehr zeigt, das Kunst konsumierbar und gleichzeitig intellektuell qualitätvoll sein kann, ohne dass man sich in die Metaebenen postmoderner Interpretationszwänge begeben muss…
Über die Ausstellung im Martin-Gopius-Bau hinaus wird die ArtFrance Berlin als ein dreimonatiges Kunstfestival verstanden. So präsentieren über 150 französische Künstler ihre Werke an mehr als zwanzig Einrichtungen und alternativen Orten Berlins. Einige widmen sich in Form von Einzelausstellungen größeren Werkgruppen bestimmter bereits im Martin-Gopius-Bau gezeigter Maler, andere wiederum erweitern das Gattungsspektrum um Skulpturen, moderne Medien, Installationen und mehr!
Vollständige Informationen über den Zeitplan, über die anderen Ausstellungsorte samt Stadtkarte sowie relevante TV-Sendungen findet man hier und hier.

Bildquelle ArtFrance

Von TOKYO nach BERLIN und zurück…

September 18, 2006 on 5:33 pm | In Kultur | wong it! | Keine Kommentare

Man muß ja eigentlich gar nicht mehr weg heutzutatge: Es gibt ja nun schon ein Weilchen Virtual Reality das Internet, so daß man bequem von zu Hause aus Zugriff auf Informationen, Bilder & Filmchen zu jedem nur erdenkbaren Themenbereich hat. Dann gibt es ja noch die gute alte Glotze, die mit Reisejournalen, Dokumentarfilmen und anspruchloseren Formaten à la “Wie die Wilden” (zahllose Protestaufrufe dazu hier und hier) ferne Welten,Völker und Gebräuche ins heimische Wohnzimmer transferiert. Manche alte Menschen kennen auch noch die so genannten Bücher…

suiken.jpg

Hisashi Tenmyouya, Shinki Kyouga-fu

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit die Kultur und das Kunstleben einer fremden Stadt wie beispielsweise Tokyo kennen zu lernen, ohne die heimischen Gefielde zu verlassen: In Berlin hat die Neue Nationalgalerie, zusammen mit dem Mori Art Museum Tokyo, eine wunderbare Ausstellung mit dem klingenden Namen Berlin-Tokyo/Tokyo-Berlin organisiert – und der Name hält was er verspricht! So wird dem Besucher eine sehr interessante, gattungsübergreifende Schau geboten, die sich vom 19. Jahrhundert bis in die zeitgenössische Kunstpoduktion erstreckt und so mancherlei überraschende künstlerische Bezüge und Parallelen zwischen den beiden Metropolen offen legt.wakasyu2.jpg Man kann sehen, wie intensiv der künstlerische und kulturelle Austausch der Avantgarde gegen Ende des 19. Jahrhunderts war und in welchem Ausmaß sich die Katastrophe des II. Weltkriegs im künstlerischen Schaffen beider Städte widerspiegelt. Der Bogen der Ausstellung spannt sich weiter über die aktionistischen Kunstrichtungen der 1960er Jahre, die politisierte Kunst der 1970er bis hin zum Berliner Mauerfall. Den Endpunkt bildet schließlich die aktuelle Tokyoter Kunstproduktion, in die sich zahlreiche Elemente des Manga sowie der Unterhaltungs- und Konsumindustrie eingeschlichen haben. Die zwei Illustrationen von Hisashi Tenmyouya stehen dafür nur exemplarisch.
Fazit: Die Ausstellung ist für jeden etwas, ebenso für den eher historisch interessierten Kunstkenner, wie für den Film- und Videoliebhaber oder für den Mangafan – sie alle kommen voll auf ihre Kosten!

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Der Sommer ist ja immer noch da – ab in den Spreewald!

September 15, 2006 on 12:29 pm | In Ausflugstipps | wong it! | Keine Kommentare

Wer hätte das gedacht… ungeachtet des bereits von mir angekündigten Herbst- & Wintereinbruchs ist es immer noch wunderbar sonnig und warm. Zeit für einen Ausflug ins Berliner Umland, zeit noch einmal die umliegenden Kiefern- und Birkenwälder in prachtvollen Farben zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.spreewald.jpg

Doch der schöne Spreewald ist schon ein Weilchen von Berlin entfernt und was macht der U-Bahn-verwöhnte Großstädter, der kein Auto besitzt? (Nicht dass er sich tatsächlich umweltbewußt gibt, er ist einfach zu arm…) – er sucht sich eine richtig günstige Autovermietung und schon geht’s los!

Noch eben die Straßenkarte von Berlin nach Lübbenau rausgesucht, die Dame seines Herzens in die Karre gepackt und einem wunderschönen Kurztripp sollte nichts mehr im Wege stehen…
Hat man dann mal den Moloch in Richtung Südosten verlassen, so kommen schon bald Fragen hoch, die im fortwährenden Überlebenskampf gegen die Erniedrigungen der Großstadt meist unberücksichtigt bleiben:
Wieviele Wochen war ich jetzt nur in Tarifbereich AB? Seit wann kann man so weit gucken? Und sieh an, sieh an… die Häuser sind hier aber klein! Schnell macht sich die typische, naive Natur- und Ursprünglichkeitsromantik breit, die die meisten Landeier befällt, die sich vor der Provinzialität ihres Heimatkaffs in die deutsche Metropole geflüchtet haben – und das sind einige! Die finden sich dann auch frohen Mutes, neben zahreichen Senioren Ausflugsspezialisten, am Zielort ein und verteilen sich auf die verschiedenen Ausflugsboote, die von unzähligen Kahnbetreibern, oftmals in traditioneller Schifferuniform, lauthals angepriesen werden.
Eine Fahrt durch das Biospährenreservat ist jedoch wahrhaftig eine interessante und erholsame Angelegenheit. Vorbei an morastigen Altarmen, krummen und knorrigen Bäumen, die ihre weitreichenden Wurzeln in die Uferböschung geschlagen haben und unter der fortwährenden Begleitung eines vielfältigen Vogelkonzerts schippert man entspannt auf den Kanälen umher. In den naturnah verbliebenen Bereichen tummeln sich dank der durch die Filterwirkung des Spreewaldes verbesserten Wasserqualität auch noch viele seltene Fische. Es ist also für Abwechslung gesorgt… Am Abend schlägt man sich noch den Bauch voll und schon geht’s zurück – schön wars!

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