Der Hund muß raus – bei jedem Wetter…

September 14, 2006 on 11:54 am | In Natur & Tiere | wong it! | Keine Kommentare

Eine sehr beliebte Diskussion unter Hundebesitzern läuft wie folgt ab:
- “Der Hund muß noch raus, gehst Du?”
- “Oh mann… ich war doch heut’ Mittag bereits eine geschlagene Stunde mit ihm draußen!”
- “Na gut, dann bleibt halt alles wieder an mir hängen, toll…”
- “Ja aber Du hast den Hund ja auch geholt… und mich nicht mal gefragt!”
- “Ja dann ist es aber auch ganz und gar meiner und Du hast überhaupt nichts mehr zu melden…”
- “Na toll… ich geh’ ja auch andauernd – ach mach doch was Du willst, ich habe jetzt jedenfalls keine Lust!”
Tja… der Hund muß raus – bei jedem Wetter… hund_th.JPG
Das kann man aber auch wirklich anders angehen und es wäre wirklich schlimm, würde jeder Spaziergang mit dem Köter in eine derartige Diskussion ausarten. Schließlich macht ein Tier auch Spaß und gerade mit Hunden kann man so einiges wieder wettmachen, was man beim Arbeiten in einer ungesunden Sitz- und Abschlaffhaltung vernachlässigt: Bewegung, frische Luft und den Hund laut anschnauzen, weil der mal wieder nicht pariert – auch eine Form des Stressabbaus…
Mehr Spaß macht es allerdings, wenn man mit seinem Köter in eine Hundeschule geht und dort Leidensgenossen – tierische wie menschliche – trifft. Das hat den Vorteil, dass die Hunde sich in einer aufregenden Stresssituation ordentlich verhalten müssen, genau so wie die Menschen, denn da is’ nix mit sinnlos anbrüllen… Das ist dem Menschen peinlich und außerdem hat’s der Hundetrainer ja auch erklärt: Schreien produziert nur Stress, davon hat der Mensch überhaupt nichts und das Vieh noch weniger.

Seit einigen Jahren kommt zu der klassischen Hundeausbildung etwas hinzu, dass dem Bewegungsdrang von Tier UND Halter entgegen kommt: Das sogenannte “Agility”: Agility ist eine klassische Teamsportart. Das Team besitzt 6 Beine. Vier Beine liefert der Hund. Das fehlende Beinpaar stellt der Mensch, der den Hund, ähnlich wie beim Springreiten, durch einen Hindernisparcours führen muss. Hier kann man sich selber mächtig auspowern und es stellt eine Herausforderung für Körper und Geist des Hundes dar. Einfach mal ausprobieren und schon macht der Spaziergang wieder Spaß und reduziert sich nicht aufs “Gassigehen” .

Bildquelle

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