Vorsicht vor Medikamentenfälschungen!
Juli 7, 2008 on 8:05 am | In Gesundheit | wong it! | 9 KommentareNach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind etwa 10 bis 30 Prozent der in Asien, Afrika und Lateinamerika verkauften Medikamente Fälschungen. Per illegalen Internethandel oder durch private Einfuhren von Reisenden gelangen Arzneimittelfälschungen immer häufiger auch nach Deutschland. Vor allem Medikamente gegen Impotenz, Haarausfall oder Schlankheitsmittel sind ganz oben auf der Liste der Fälschungen zu finden. Aber auch Schmerzmittel, Antibiotika oder Verhütungsmittel zum Beispiel sind zunehmend betroffen.
Das schlimme: Arzneimittelfälschungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Sie enthalten meistens nur sehr wenige bzw. gar keine Wirkstoffe, falsche, nicht deklarierte Bestandteile oder gar giftige Substanzen. Weiterhin geht eine Gefährdung von Verunreinigungen aus, zum Beispiel infolge von unhygienischen Produktionsbedingungen oder durch den Einsatz von billigen Ausgangsstoffen. Gefälschte Präparate können Therapieerfolge verhindern oder enorm beeinträchtigen und völlig unvorhersehbare Reaktionen hervorrufen.
Das Problem: richtig gute Fälschungen sind leider kaum vom Original-Medikament zu unterscheiden. Selbst ein Apotheker ist dann manchmal nicht in der Lage mit bloßem Auge einen Unterschied festzustellen. Aufschluss gibt hier nur noch die Analyse im Labor. Um sich daher vor nachgeahmten Arzneien zu schützen, sollte man Medikamente allein bei der Apotheke beziehen. Denn in Deutschland sind generell alle Arzneimittel apothekenpflichtig und dürfen somit auch nur von Apotheken vertrieben werden. Aus unsicheren, unseriösen Quellen sollte man grundsätzlich keine Medikamente kaufen. Also unbedingt Hände weg von Produkten, die zu unglaublichen Billigstpreisen, ohne Rezept verkauft werden.
Wer Medikamente günstig und diskret beziehen möchte, sollte sich einmal bei einer Online Apotheke umschauen. Die Internetapotheken unterliegen strengen Regularien und müssen für den Handel mit Arzneimitteln Lizenzen besitzen. Verbergen sich hinter ihnen örtliche Apotheken mit Angabe einer Adresse ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Der Vorteil der Versandapotheke: hier gibt es viele gute und preisgünstige Angebote, wobei man auf Seriosität und Zuverlässigkeit natürlich nicht verzichten muss. Möchte man Rezepte online einlösen oder wird ein bestimmter Mindestbestellwert erreicht, so erfolgt die Lieferung in der Regel völlig kostenlos. Hier lässt sich auf gutem Wege bares Geld sparen, Therapien können sicher und heilsam verlaufen und man erfreut sich (hoffentlich) bald wieder bester Gesundheit.
Gute Besserung!
Tags: apotheke, medikamente, medikamentenfälschungen, onlineapotheke, versandapotheke
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Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind etwa 10 bis 30 Prozent der in Asien, Afri…
Trackback by Webnews.de — 7. Juli 2008 #
Und wie sieht es in ausländischen Apotheken aus? Dort sind ja zum Beispiel auch Antibiotika frei verkäuflich erhältlich. Muss man dann damit rechnen, dass man ein gefälschtes Produkt erhält, oder kann man sich auch da auf das A verlassen?
Kommentar by carsten — 9. Juli 2008 #
Jetzt werden auch schon Medikamente gefälscht und was kommt als nächstes gefälschte Ärzte?
Also auch im Ausland. wenn du in einer ordentlichen Apotheke kaufst kannst du davon aufgehen originale Produkte zu bekommen
Kommentar by Mark Isen — 14. Juli 2008 #
Denke kommt ganz auf die Apotheke an, ob die solche Produkte für Ihr Sortiment einkaufen oder nicht. Ab Werk werden die Fakes bestimmt nicht geliefert. Hoffe das nicht von allen nur das schnelle Geld anvisiert wird.
Kommentar by ricarda — 16. Juli 2008 #
Ganz ehrlich, mich schreckt es jetzt ab online meine Medikamente zu bestellen. Ich glaube wir sind schon besser bedient, wenn wir in lokalen Apotheken jaufen, oder?
Kommentar by Meg — 16. Juli 2008 #
Irgendwie habe ich so dass Gefühl, dass die Welt nur noch aus Lug und Trug besteht und aus Ahnungslosen, die teuer für die Machenschaften der Großen bezahlen. Das Schlimme ist, dass hier geldgierige und machtbesessene Menschen skrupellos die Leben anderer Menschen auf´s Spiel setzen, um Profit zu machen.
Kommentar by manuel — 17. Juli 2008 #
Sehe das genauso Meg. Die lokale Apotheke kennst Du und kannst davon ausgehen, daß da kein Betrug an der Tagesordnung ist. Leider ist unsere jetzige Situation sehr Materialistisch eingestellt und das Zwischenmenschliche ist ganz weit nach hinten gerutscht.
Kommentar by coco — 17. Juli 2008 #
Ich bin beruflich immer wieder in Asien unterwegs. Die Apotheken würde ich dort als relatoiv sicher einstufen, aber viele Medikamente bekommt man auch problemlos aus dem Wochenmarkt. Obs dann nur Zukcerdrops oder wirklich Aspirin sind, oder was schlimmeres, möchte ich gar nicht wissen.
Kommentar by Ole — 31. Juli 2008 #
Ich finde es eine absolute Frechheit, Menschenleben zu gefährden nur um mehr Geld zu machen… Ich möchte diese Leute gerne mal treffen um zu erfahren was für Persönlichkeiten so etwas machen!!!
Kommentar by Laura — 1. August 2008 #