Pizza selber backen – wie beim Italiener

August 8, 2008 on 12:06 pm | In Allgemein | wong it! | 1 Kommentar

Wenn das Essen schnell zubereitet sein soll, greifen viele gerne zur Tiefkühlpizza. Doch mit einer leckeren, frischen Pizza vom Italiener hat sie eigentlich gar nicht viel gemein. Ein harter, pappiger Boden, ein schlecht schmeckender Belag, viel zu viel Fett und Salz und ungesunde Zusatz- und Aromastoffe machen die Tiefgekühlten nicht gerade zu einem Gaumenschmaus. Sind sie wahre Kalorienbomben und nicht gerade ein Synonym für eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Will man eine richtig leckere Pizza essen, die auch noch gesund und vitaminreich ist, so sollte man sich die Zeit nehmen und selber backen. Und das ist eigentlich auch gar nicht so schwierig. Ein guter Teig ist dafür besonders wichtig. Er sollte aus Hefe, Mehl, Olivenöl, Wasser und Salz bestehen. Mit einer Teigknetmaschine erspart man sich mühsames Kneten, was die Zubereitung ungemein erleichtert. Eine Soße aus pürierten Tomaten und Gewürzen gibt der Pizza einen tollen Geschmack. Darauf dann den Käse streuen. Am besten eigenen sich Gouda, Emmentaler oder Mozzarella, die fein geraspelt und gleichmäßig auf dem Boden verteilt werden. Beim Belag sind schließlich Geschmack und Phantasie gefragt. Ob Champignons, Salami, Schinken, Paprika, Artischocken, Zwiebeln oder Fisch, alle Zutaten einfach nach Lust und Laune auswählen und klein geschnitten drauflegen. Frische Gewürze wie Basilikum und Oregano bringen einen zusätzlichen Vitaminkick und geben der Pizza ein weiteres tolles Aroma. Dann ab in den Ofen mit dem guten Stück. Beim Backen gilt: je höher die Temperatur umso besser. Am allerbesten schmeckt die Pizza, wenn sie, wie beim Italiener, im richtig heißen Holzbackofen oder Steinbackofen gebacken wird. Erst dort kann der Teig optimal aufgehen, der Boden wird schön knusprig und die Pizza bekommt ein besonders köstliches Aroma. Aber natürlich ist nicht jeder der stolze Besitzer eines solchen Pizzabackofens. Beim Backen im normalen Elektroofen, sollte dieser möglichst groß gestellt und die Pizza erst dann hinein geschoben werden, wenn der Ofen ordentlich vorgeheizt ist. Nach etwa 15 bis 20 Minuten kann dann gespeist werden.

Für passionierte Hobbybäcker und Leckermäuler könnte sich sogar die Anschaffung eines Holzbackofens lohnen. Ein Holzbackofenbausatz ermöglicht einen unkomplizierten Aufbau, ohne dass spezielle Vorkenntnisse benötigt werden. Darin werden nicht nur Pizza, sondern auch Brot, Flammkuchen, Brezeln oder Kuchen zu einem ganz besonderen Genuss.

Guten Appetit!

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  1. Der richtige Käse für ´ne Pizza ist für mich der Bel Paese. Mozzarella macht die Pizza zu nass, Gauda schmeckt nach nichts.

    Kommentar by Bruno — 2. Dezember 2008 #

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